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Die Ladung unserer Batterien im Camper soll schonend und effizient erfolgen. Dafür unabdingbar ist das passende Batterieladegerät. Denn sobald du deine Bordbatterie mit Landstrom lädst, muss die richtige Kennlinie zur Verfügung gestellt werden, was sich je nach Batterietyp unterscheidet.
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Ganz egal, ob AGM-, Gel-, oder Lithium-Batterie – das richtige 12V-Ladegerät ist wichtig und sorgt dafür, dass du dich an einer möglichst langen Lebensdauer deines Akkus erfreuen kannst.
Natürlich ist vorrangig wichtig, welchen Batterietyp du mit deinem 12V-Ladegerät laden möchtest. Allerdings ist weniger der Typ selbst als die benötigte Ladekennlinie entscheidend.
Sollte dein Batterieladegerät also beispielsweise nicht explizit eine LiFePO4-Einstellung haben, allerdings bei der AGM-Einstellung die passende Ladekennlinie zur Verfügung stellen, so kannst du das 12V-Ladegerät trotzdem verwenden.
Wenn du mit deinem Camper am Landstrom hängst, dann meist nicht nur für wenige Stunden, sondern ein paar Tage. Solange hält man sich in der Regel auf einem Campingplatz auf oder hat den Camper an der heimischen Steckdose.
Umso wichtiger ist es sicherzustellen, dass die Ladekennlinie des Batterieladegeräts im Wohnmobil perfekt zur verbauten Bordbatterie passt.
Einzig und alleine LiFePO4-Batterien sind hier nicht allzu empfindlich, da sie nicht voll werden müssen.
Für eine bessere Orientierung, welches Ladegerät für deine Batterie das Richtige ist, haben wir eine Übersicht der typischen Ladekennlinien erstellt.
Bitte beachte, dies sind Durchschnittswerte. Ein Blick ins Handbuch oder Datenblatt deiner Batterie ist unerlässlich.
| Ladespannung | Batterietyp | Erhaltungsladung |
|---|---|---|
| 14,4V – 14,7V | AGM | 13,8V |
| 14,2V – 14,4V | Gel | 13,8V |
| 14,2V – 14,6V | Lithium | 13,5V |
Bitte beachte, dies sind Durchschnittswerte. Ein Blick ins Handbuch oder Datenblatt deiner Batterie ist unerlässlich.
Bei uns findest du verschiedene Batterieladegeräte fürs Wohnmobil. Hier möchten wir kurz zeigen, was sie unterscheidet und welche Vorzüge die jeweiligen Modelle bieten.
Fraron bietet Batterieladegeräte mit einer einstellbaren Ladekennlinie per Schieberegler an. Der Vorteil, so ist keine App-Installation erforderlich.
Darüber hinaus punktet dieses Automatikladegerät für Wohnmobile mit einem weiteren Vorteil: Es akzeptiert einen breiten Bereich an Netzspannungen von 100V bis 240V. Dies ist besonders wichtig, wenn man in Länder wie die USA reisen möchte, wo das Stromnetz 110V hat.
Die FraRon Automatikladegeräte gibt es als 12V oder 24V Variante – beide sind für 2 Batteriebänke, also beispielsweise Starter- und Bordbatterie oder zwei Bordbatterien.
In unserem Produktsortiment führen wir verschiedene 12V-Ladegeräte von Victron Energy. Für den Einsatz im Wohnmobil ist die BlueSmart Serie besonders empfehlenswert.
Diese zeichnet sich durch eine frei einstellbare Ladekennlinie aus, unabhängig von den Vorgaben des Batterieherstellers. Dank der Möglichkeit, die Ladekennlinie mittels App über Bluetooth genau einzustellen, kann das 12V-Ladegerät im Wohnmobil perfekt an die Bedürfnisse der Batterie angepasst werden.
Von Victron haben wir nur 12V-Ladegeräte im Shop
Lass dir erklären, welches Ladegerät für deinen Einsatzzweck im Wohnmobil am besten geeignet ist.
Alle 12V-Ladegeräte in unserem Sortiment eignen sich für LiFePO4-Batterien – egal ob FraRon oder Victron. Bei FraRon stellst du die passende Ladekennlinie per Schieberegler ein, bei Victron übernimmt das die VictronConnect-App oder der adaptive Ladealgorithmus, je nach Modell.
Ein Unterschied zu Blei-Batterien: Die Ladeschlussspannung liegt bei Lithium mit 14,2V–14,6V etwas niedriger als bei AGM, und eine dauerhafte Erhaltungsladung ist nicht nötig – LiFePO4 nimmt es nicht übel, wenn sie nicht ganz voll wird. Mehr dazu, worauf du beim Laden von LiFePO4 sonst noch achten solltest, findest du in unserem Ratgeber LiFePO4 richtig laden.
Wird das Ladegerät fest verbaut, zum Beispiel im Elektroschrank oder hinter der Verkleidung, reicht Schutzklasse IP22 völlig aus – dort ist es ohnehin vor Spritzwasser geschützt. Dafür eignen sich die Victron Blue Smart IP22-Modelle sowie alle FraRon-Automatikladegeräte, die von Haus aus für den Festeinbau konzipiert sind und das IP43 von Victron Energy.
Soll das Ladegerät auch mal außerhalb des Wohnmobils mitkommen, etwa für die Starterbatterie eines anderen Fahrzeugs oder in der Werkstatt, dann ist die Victron Blue Smart IP65-Serie genau dafür gebaut: staub- und chemikalienresistent und auch unter rauen Bedingungen einsatzbereit.
Willst du mit einem Gerät sowohl Starter- als auch Bordbatterie laden, brauchst du zwei unabhängige Ladeausgänge. Alle FraRon-Automatikladegeräte bringen das serienmäßig mit. Beim Victron Smart IP43 gibt es zusätzlich eine Variante mit drei vollwertigen Ladeausgängen – Platz für eine dritte Batteriebank, falls du sie brauchst.
| Baureihe | LiFePO4 geeignet | Festeinbau | Mobil nutzbar | max. Ladestrom |
|---|---|---|---|---|
| FraRon Automatikladegerät | ✓ | ✓ | – | 20–50A |
| Victron Blue Smart IP65 | ✓ | ✓ | ✓ | 5–25A |
| Victron Blue Smart IP22 | ✓ | ✓ | – | 15–30A |
| Victron Smart IP43 | ✓ | ✓ | – | 30–50A |
Bei vielen ab Werk ausgestatteten Wohnmobilen ist gar kein separates Ladegerät sichtbar. Stattdessen steckt die Ladefunktion in einem sogenannten Elektroblock (EBL), der Sicherungen, Ladegerät und oft auch die Batterieüberwachung in einem Gehäuse vereint – meist in einem Schrank oder unter einer Sitzbank verbaut.
Um herauszufinden, was bei dir verbaut ist:
Warum das wichtig ist: Wurde die Batterie im Laufe der Zeit gewechselt, zum Beispiel auf AGM oder Lithium, passt die Ladekennlinie des werksseitig verbauten EBL-Ladegeräts oft nicht mehr zum neuen Batterietyp. Dann lohnt sich ein Blick auf die Ladekennlinie der einzelnen Einstellungen – oft ist hier die Blei-Gel Einstellung auch für LiFePO4 geeignet. Da dies aber nicht allgemeingültig ist, immer vorher prüfen. Ansonsten hilft ein separates, passendes 12V-Ladegerät wie die oben genannten Modelle – entweder zusätzlich oder als Ersatz für die Ladefunktion im EBL.
Das Batterieladegerät muss stets direkt mit der Wohnmobilbatterie verbunden werden, selbst wenn ein EBL (Elektro-Block) installiert ist. Dafür wird eine Sicherung zwischen dem Ladegerät und der Batterie platziert, idealerweise in unmittelbarer Nähe zur Batterie.
Vor der Installation ist es wichtig, die benötigte Kabellänge zu ermitteln.
Dabei gilt: So kurz wie möglich, so lange wie nötig.
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